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Der Angst vor dem Versagen, vor Schmerzen, der Angst

davor, zurückgewiesen zu werden. Manchmal ist es nur die Angst

davor, eine Entscheidung zu treffen.

Denn was ist, wenn man falsch liegt?

Und einen Fehler macht, den man nicht zurücknehmen kann? 

Egal wovor wir Angst haben, eines ist mit Sicherheit wahr:

Wenn das Abwarten schließlich mehr weh tut als die Angst davor,

eine Sache anzupacken, fühlt man sich, als würde man einen

riesigen Tumor mit sich herumtragen.

...

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Wer zögert, der hat schon verloren.

Wir können nicht so tun, als wüssten wir nicht Bescheid.

Wir alle kennen die Sprüche, haben gehört, was die

Philosophen raten.

Oder unsere Großeltern, wenn sie uns gewarnt haben, dass wir

keine Zeit vergeuden sollen.

Oder auch die Dichter, die uns etwas von "Carpe Diem" erzählen.

Trotzdem müssen wir die Erfahrungen manchmal

erst selbst machen.

Wir müssen unsere eigenen Fehler machen.

Und daraus unsere eigenen Lehren ziehen.

Wir müssen die Chancen von heute unter den Teppich von morgen

kehren, bis es einfach nicht mehr geht.

Bis wir dann irgendwann selbst verstehen können, was

Benjamin Franklin gemeint hat.

Dass es besser ist zu wissen, als sich zu fragen.

Dass es besser ist, wach zu sein, als zu schlafen.

Und dass selbst das schlimmste Versagen, selbst der größte nie

wieder gut zu machende Fehler tausendmal besser ist,

als es nie versucht zu haben.

(Grey's Anatomy)

15.3.11 13:49
 


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